Schülerinnen & Schüler:
Selbstständig & Sicher unterwegs


Gemeinsam in unserem Landkreis

Der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover und die Landesunfallkasse Niedersachsen fördern im Rahmen des Programmes „Gemeinsam für die Schulwegsicherheit" Arbeitskreise auf überregionaler Ebene (z.B. Landkreise) die kontinuierlich die Schulwege sicher und kindgerecht  gestalten. Ziel ist der Aufbau nachhaltiger Strukturen.

 


Akteure vor Ort einbeziehen

Um eine erfolgreiche Umsetzung zu gewährleisten, sollten alle wichtigen Akteure im Bereich Verkehr beteiligt werden.

Dies können sein:

  • Polizei
  • Verkehrsvereine /- verbände, -unternehmen
  • Niedersächsische Landesschulbehörde
  • Verwaltung: Verkehrsüberwachung/- planung,
  • Schulverwaltung
  • Kreiselternrat
  • Kreisschülerrat
  • Vertreter aus den Schule

Dabei sollte die Koordination bei der Verwaltung liegen.

Ziel: Stark, selbstbewusst & eigenständig

Allen Schülerinnen und Schülern soll ein sicherer Schulweg ermöglicht werden. Sie sollen sich möglichst früh selbstständig und sicher auf dem Schulweg und im öffentlichen Verkehrsraum bewegen und ihre Umgebung nicht nur vom Rücksitz aus erleben. Das trägt dazu bei, dass sie selbstbewusst und eigenständig ihren Weg ins Erwachsenenleben finden.

 

Arbeitsweise

Lösungen werden gemeinsam mit den entsprechenden Verantwortungsträgern vor Ort gesucht und Maßnahmen entwickelt, die den lokalen Gegebenheiten angepasst sind. Meist entsteht ein Maßnahmenpaket aus den Aspekten:

  • Verkehrsraumplanung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Mobilitätsbildung
  • Evaluation
  • Verkehrsüberwachung

Kinder und Eltern kennen gefährliche Punkte im Straßenverkehr. Die Arbeitskreise binden sie als Experten in eigener Sache ein und leiten ihre Anliegen an die richtigen Ansprechpartner weiter. So entsteht ein Austausch zwischen Kommunalverwaltung und interessierten Bürger.

 

Selbständig und Sicher

Kinderfreundliche Städte und Gemeinden haben eine bessere Zukunft. Viele Eltern orientieren sich bei der Wohnortwahl auch daran, wie selbstständig und sicher Kinder sich im Wohnumfeld bewegen können. Eigenständiger Schulweg statt Elterntaxi, Freunde treffen statt Freunde bei Facebook – das wünschen sich viele Eltern.

Ansprechpersonen

Alle Mitglieder der Arbeitskreise sind Ansprechpartner für die Problemstellungen von z. B. Bildungseinrichtungen, Kommunen und Eltern. Sie nehmen die Anliegen ernst und tragen sie in Arbeitskreisen vor.


Unsere Unterstützung

Voraussetzung ist eine konstituierende Sitzung eines auf Dauer angelegten Arbeitskreises, den wir unterstützen mit

  • einer Prozessberatung
  • bis zu 5.000 Euro pro Jahr für die ersten drei Jahre
  • einem jährlichen Netzwerktreffen zwischen allen teilnehmenden regionalen Arbeitskreisen in Niedersachsen.


Ansprechpartner

Mario Jansen, Telefon: 0511/8707-431
GUVH/LUKN, Am Mittelfelde 169, 30519 Hannover

 

 

 


 

Fünf gute Gründe für das Programm
„Gemeinsam für die Schulwegsicherheit"

 

Lebensqualität heißt auch,
dass die Menschen sich an ihrem Wohnort wohl und sicher fühlen.

  • Der Fokus liegt auf der Förderung einer sicheren und eigenständigen Mobilität von Kindern und Jugendlichen.

  • Durch die Vernetzung kann Wissen geteilt und weitergegeben werden. Gemeinsam lässt sich für jede Verkehrssituation eine Lösung finden.

  • Durch die Präventionsarbeit sollen Unfälle vermieden werden. Damit wird Betroffenen und Angehörigen großes Leid erspart.

  • Durch die Zusammenarbeit können Maßnahmen verknüpft, weiter verbreitet und strategisch zusammenführt werden. Die zu Verfügung stehenden Ressourcen (z. B. Finanzen, Personal) werden effektiver genutzt.

  • Betroffene Personen und Institutionen finden in den Arbeitskreisen kompetente Ansprechpartner und ggf. Unterstützer. Insbesondere sollen Bildungseinrichtungen bei ihrer Verkehrserziehung unterstützt werden.

 


 

 

Den Informationsflyer zum Projekt finden Sie hier.